Verwertung der Bioasche als Dünger

  Analytische Untersuchungen an der FH Sulechów Analytische Untersuchungen an der FH Sulechów

Ansprechpartner :

 

Herr Wojciech Szefner
Mitarbeiter der FH Sulechów
(Państwowa Wyższa Szkoła Zawodowa w Sulechowie)

 

Telefon: (+48) 68 352 94 58
w.szefner@pwsz.sulechow.pl

 
 

Ein weiterer wichtiger Punkt der Biomassenutzung ist die Verwertung der anfallenden Asche. Holzpellets haben beispielsweise einen Aschegehalt von ca. 0,5%, alternative Biomasse wie Stroh, Rinde u.ä. liegen im Bereich von ca. 5%. Die zu behandelnde Aschemenge ist somit signifikant größer. Da Asche aus der Verbrennung von Biomasse nur die Bestandteile enthält, die auch bei natürlicher Verwesung dem Boden zugeführt werden würden, ist es naheliegend, zu untersuchen, ob diese Asche nicht wieder in den Nährstoffkreislauf eingebunden werden kann. Bislang wird Biomasseasche als Abfall gewertet und eine Weiterverwertung ist somit ausgeschlossen. Begründet wird dies meist mit dem hohen natürlichen CrVI-Anteil. Weiterhin lassen sich aber aus der Asche auch noch feinkörnige Zuschlagstoffe gewinnen, die den Wasserhaushalt in den Pflanzen während der Wachstumsphase regeln. Es ist daher zu untersuchen, inwieweit eine Aschenutzung unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten möglich ist. Die idealen Bedingungen zur Ermittlung aller relevanten Werte sind bei der Fachhochschule Sulechów gegeben. Denn hier verfügt man über ein Biologielabor und über zahlreiche Grünflächen. Im Rahmen der Untersuchungen können alle Aspekte und Möglichkeiten der Nutzung von Biomasseasche als Dünger bewertet und in Feldtests praxisorientiert charakterisiert werden. Ziel der Untersuchungen ist die Erstellung eines Verwertungskonzepts der anfallenden Biomasseasche. Im Mittelpunkt stehen dabei die Pflanzenverfügbarkeit der Asche und die Aufbereitung der Bioasche zur Erzielung einer optimalen Langzeitverfügbarkeit der Nährstoffe.

 
 
 
 
PLBB Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des operationellen Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen (Wojewodschaft Lubuskie) – Brandenburg 2007–2013 gefördert. EU