Biomasse als Betätigungsfeld für Behindertenwerkstätten

  Tischlereiabfälle einer Behindertenwerkstatt Tischlereiabfälle einer Behindertenwerkstatt

Ansprechpartner:
Herr Dr.-Ing. Grzegorz Kobyłecki
Mitarbeiter der FH Sulechów (Państwowa Wyższa Szkoła Zawodowa w Sulechowie)

Telefon: (+48) 68 352 01 29
g.kobylecki@pwsz.sulechow.pl

 
 

Nicht nur gewerbliche Unternehmen beschäftigen sich mit der Nutzung von anfallenden Biomasseresten. Auch Behindertenwerkstätten, deren Zweck in der gemeinnützigen Arbeit liegt, verfügen zum Teil über große Mengen an bislang ungenutzter oder unter Wert genutzter Biomasse. Der dezentrale Ansatz dieses Projektes erlaubt es, auch für diese Mengen einen neuartigen oder nur noch nicht gesehenen Lösungsweg aufzuzeigen. So sollte es auch möglich sein, dass diese Werkstätten ihren Heizbedarf zumindest teilweise aus eigenem Biomasseaufkommen decken können. Dazu sind Konzepte zu entwickeln, wie die Biomasse entweder in der Institution selbst brikettiert oder zu einem Pelletwerk gebracht werden kann, welches dann die Aufbereitung übernimmt.

Diese Maßnahmen sollen auch grenzüberschreitend angewendet werden. Den in Polen ist das Konzept der behindertengerechten Arbeit bislang noch nicht in dem Umfang umgesetzt worden, wie es in Deutschland der Fall ist.

Weiterführende Gedanken gehen in die Richtung des Energieholzanbaus durch Behindertenwerkstätten. Landwirtschaftliche Einrichtungen sind bereits seit langem Bestandteil der Beschäftigungspolitik von Behindertenwerkstätten. Eine ergänzende Betätigung bieten beispielsweise der Anbau und die Ernte von Kurzumtriebsplantagen. Ziel dieser Untersuchungen ist es, dazu ein konkretes Konzept zu entwickeln.

 
 
 
 
PLBB Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des operationellen Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen (Wojewodschaft Lubuskie) – Brandenburg 2007–2013 gefördert. EU