Firmenverzeichnisse für Biofestbrennstoffe aus dem Grenzgebiet Brandenburg - Lubuskie

  Pelletfabrik Chlebowo Pelletfabrik Chlebowo
 
 

In den Anlagen befinden sich die Firmenlisten der Branche: biogene Festbrennstoffe, die in der Grenzregion tätig sind.

 
 
 

Betrachtung von Möglichkeiten zur energetischen Nutzung von Grünschnitt am Standort Cottbus-Stadtzentrum

  Foto einer Frischmasseprobe im Labor des Lehrstuhls Kraftwerkstechnik an der BTU C-S Foto einer Frischmasseprobe im Labor des Lehrstuhls Kraftwerkstechnik an der BTU C-S
 
 

Vielerorts bleiben anfallende, energetisch verwertbare Stoffe ungenutzt. Insbesondere Rohstoffe biogenen Ursprungs werden zum Teil in ihrem Potential verkannt. Durch stetig steigende Energiepreise gewinnen zunehmend auch bisher zur Energieerzeugung ungenutzte Rohstoffe an Bedeutung. Ein Beispiel dafür ist Grünschnitt, wie er bei der Pflege und dem Erhalt von öffentlichen Straßen und Plätzen anfällt.

Im Rahmen des Arbeitspaketes "Nutzung von Grünschnitt" sollen die Verwendungsmöglichkeiten von Grünschnitt von öffentlichen Grünanlagen und des Straßenbegleitgrüns am Beispiel der Stadt Cottbus untersucht werden. Insbesondere gilt es Formen der energetischen Nutzung näher zu betrachten und in Hinblick auf Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit zu bewerten. Dabei sind die regionalen Besonderheiten der Grünanlagen im Gebiet der Stadt Cottbus herauszuarbeiten und zu berücksichtigen.

 
 
 

Biomischpellets aus der Region Spree-Neiße-Bober

  (Bild: 1/4)
 
 

In der Anlage finden Sie die Zusammensetzung der weiteren Biomischpellets aus der Region Spree-Neiße-Bober (SNB 14 -18).

 
 
 

Verwertung der Bioasche als Dünger im Sinne der Kreislaufwirtschaft

  (Bild: 1/6)
 
 

Im Rahmen des Arbeitspaketes "Verwertung der Bioasche als Dünger im Sinne der Kreislaufwirtschaft" wurden die Untersuchungen und Laboranalysen im Lebuser Zentrum für Innovation und Agrotechnik (Lubuski Ośrodek Innowacji i Wdrożeń Agrotechnicznych) in Kalsk an der Staatlichen Fachhochschule Sulechów (Państwowa Wyższa Szkoła Zawodowa w Sulechowie) durchgeführt. Das Hauptziel der praktischen Versuche war es, die aus dem Verbrennungsprozess entstandene Bioasche im Pflanzenbau zu verwerten. Diese Bioasche wurde mit Hilfe von Bentonit in Form von Pellets als Dünger und Neutralisator verwertet.

Für weitere Informationen stehen Ihnen Herr Wojciech Szefner (w.szefner@pwsz.sulechow.pl) und Frau Dr. Iwona Napierala (iwona.napierala@b-tu.de) gerne zur Verfügung.

 
 
 

Broschüre Biofestbrennstoffe

 
 
 

Der Lehrstuhl Kraftwerkstechnik forscht bereits seit langem an der energetischen Nutzung von Biomasse. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Aufbereitung und Verbrennung von Biofestbrennstoffen. Im Rahmen des Projektes „Wärme aus einheimischer Biomasse“ wurden in den Heizperioden 2012/2013 und 2013/2014 an drei Kesselstandorten die in der Pellet-Fabrik Chlebowo industriell hergestellten Biomischpellets verwendet. Zur Charakterisierung der Biomischpellets wurden an der BTU Cottbus – Senftenberg die Brennstoffanalyse, Untersuchung des Ascheschmelzverhaltens, Bestimmung vom Heiz- und Brennwert sowie die Aschevollanalyse durchgeführt. Die Broschüre "Biofestbrennstoffe" gibt einen Überblick über die Anlagentechnik des Lehrstuhls und die Projektergebnisse im Bereich der energetischen Nutzung von Biomasse.

 
 
 

Energetische Nutzung von Biomischpellets

  Verbrennungsversuch von Biomischpellets am Lehrstuhl Kraftwerkstechnik der BTU Cottbus Verbrennungsversuch von Biomischpellets am Lehrstuhl Kraftwerkstechnik der BTU Cottbus
 
 

Brennstoffcharakterisierung von Rohstoffen, Ergebnisbericht eines durchgeführten Dauerverbrennungstests sowie die Weiterentwicklung von Biomischpellets mit Einsatz von Additiven

 
 
 

Einfluss von Additiven auf das Ascheschmelzverhalten der Biomischpellets

  Verschlackung bei der Verbrennung von Biomischpellets (Bild: 1/6) Verschlackung bei der Verbrennung von Biomischpellets
 
 

Die Biomischpellets bestehen zu 90 % aus Weideholz und zu 10 % aus Weizenstroh. Trotz des relativ geringen Anteils an Halmgut, kommt es bei der Verbrennung der Mischpellets, aufgrund der chemischen Zusammensetzung zu betriebsbedingten Problemen durch Verschmutzung und Verschlackung.

Eine alternative Methode zur Eindämmung der Verschlackungsneigung ist die Brennstoffmodifizierung durch Zugaben von geeigneten Additiven, die die Ascheerweichungstemperatur des Brennstoffs erhöhen. Im Rahmen des Projektes wurde das Verschlackungsverhalten der Weide-Stroh-Pellets bei 1- bis 3-prozentigen Zuschlag von Kalk bzw. Kaolin untersucht. Bei den Untersuchungen erzielte der Einsatz von Kaolin im Vergleich zu Kalk die besten Ergebnisse bei der Erhöhung der Ascheerweichungstemperatur. Der 3-prozentige Zuschlag an Kaolin erhöhte die Ascheerweichungstemperatur der Weide-Stroh-Pellets um 137°C und erreichte somit die besten Werte.

Die entstandenen Schadstoffemissionen hielten sich bei allen Versuchen auf akzeptablem Niveau und es konnten keine signifikanten Unterschiede innerhalb der Versuchsreihen festgestellt werden.

 
 
 

Analyse der Biomischpellets

  Biopellets von der Fabrik Chlebowo Biopellets von der Fabrik Chlebowo
 
 

In der Heizperiode 2012/2013 wurden an allen 3 Kesselstandorten die in der Pellet-Fabrik Chlebowo industriell hergestellten Biomischpellets verwendet. Diese Mischpellets setzen sich aus 90% Weideholz und 10% Weizenstroh zusammen. Zur Charakterisierung der Biomischpellets wurden an der BTU Cottbus die Brennstoffanalyse, Untersuchung des Ascheschmelzverhaltens, Bestimmung vom Heiz- und Brennwert sowie die Aschevollanalyse durchgeführt.

 
 
 

80 kW Heizkessels für Biomischpellets an der ZSP Sława

  80 kW Heizkessel für Biomischpellets_ZSP Sława 80 kW Heizkessel für Biomischpellets_ZSP Sława
 
 

Die Fachoberschule in Sława (Zespół Szkół Ponadgimnazjalnych w Sławie) ist einer von 3 Kesselstandorten, an dem ein 80 kW Heizkessel für Biomischpellets in einem Feldversuch über 2 Heizperioden getestet wird.

 
 
 

40 kW Biomasseheizkessel in Dissen (Spreeauenhof)

  40 kW Heizkessel für Biomischpellets_Spreeauenhof Dissen 40 kW Heizkessel für Biomischpellets_Spreeauenhof Dissen
 
 

Seit vier Wochen läuft der Heizkessel für Biomischpellets in dem Spreeauenhof (Dissen), der das Storcheninformationszentrum beherbergt.

 
 
 
 
 

 
 
PLBB Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des operationellen Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen (Wojewodschaft Lubuskie) – Brandenburg 2007–2013 gefördert. EU