Innovative Biofestbrennstoffe aus der Region – aktuelle Forschungsergebnisse

 
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Aktualisierte Übersicht über die Firmen aus dem Bereich Biofestbrennstoffe

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In der Anlage finden Sie eine aktualisierte Übersicht über die Pelletlieferanten, Pelletkesselhersteller, Hackschnitzellieferanten, Biomasselieferanten, Biomasseanlagenhersteller, Planungsbüro für Bioenergieanlagen aus der Region Brandenburg - Lubuskie sowie wichtige Adressen, Informationen zu den organisierten Messen und Konferenzen.

 
 
 

Kleinstversuch zur Pelletierung von Brennstoffmischungen mit hohem Strohanteil

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Im Dezember wurde aufbauend auf den Erfahrungen in der Herstellung von Biomischpellets ein Kleinstversuch zur Produktion von Pellets mit hohem Strohanteil durchgeführt. Ziel war es dabei möglichst ohne zusätzliche Bindemittel eine ausreichend hohe mechanische Festigkeit zu erreichen. Neben den mehr als 80 % Gerstenstroh wurde Holz in der Mischung eingesetzt, was durch das enthaltene Lignin die Bindung positiv beeinflussen soll. Der Brennstoffmischung wurde auch Ammoniumsulfat zugegeben, dessen Einfluss auf die Verbrennungseigenschaften derartiger Pellets in späteren Untersuchungen ergründet werden soll.

 
 
 
 
 

Biomischpelletsflyer

Der Flyer zum Projekt „Wärme aus einheimischer Biomasse“ wurde fertiggestellt. Dieser behandelt schwerpunktmäßig die Produktion und die Eigenschaften von Biomischpellets. In dem Flyer werden die notwendigen Verfahrensschritte für die Produktion von Pellets aus Rohstoffmischungen und der Einfluss von Prozessparametern auf die Pelletseigenschaften beschrieben. Tabellen und Grafiken präsentieren Eigenschaften der im Rahmen dieser Forschungsarbeit entwickelten innovativen Festbrennstoffe. Die guten und praxistauglichen Analysewerte der Biomischpellets verdeutlichen die sich in diesem Themenfeld ergebenden Chancen und Herausforderungen für Forschung, Wirtschaft und die Entwicklung im ländlichen Raum.

 
 
 

Erprobung von neuen Additiven am Lehrstuhl Kraftwerkstechnik

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Im Projekt „Wärme aus einheimischer Biomasse“ werden derzeit die Verwendungsmöglichkeiten eines neuen Additivs zum Einsatz in biogenen Festbrennstoffen untersucht.

Ammoniumsulfat wurde bereits in Biomassekraftwerken eingesetzt, um den Chlorgehalt in der Asche zu senken und damit das Verschlackungs- und Korrosionsrisiko zu minimieren. Im Unterschied zu den bisher bekannten Verfahren, soll nun das Salz in fester Form zu der zu pelletierenden Brennstoffmischung hinzugegeben werden. Dabei spielen Dosierbarkeit, Entmischungsverhalten und die Wirkung während des Verbrennungsprozesses eine wichtige Rolle.

 
 

Verbrennungsversuche mit neuen Biomassemischungen

  Verbrennungsversuche am Lehrstuhl Kraftwerkstechnik Verbrennungsversuche am Lehrstuhl Kraftwerkstechnik
 
 

Die Ende September hergestellten neuen Biomassemischpellets sind in der 43. Kalenderwoche erstmals am lehrstuhleigenen Schubrostkessel hinsichtlich ihres Abbrandverhaltens untersucht worden.

Die automatische Beschickung und Zündung des Kessels mit diesen Brennstoffen erfolgte problemlos. Verschlackungen oder brennstoffbedingte Betriebsstörungen waren ebenfalls nicht zu verzeichnen. Die begleitend durchgeführten Emissionsmessungen zeigten allerdings deutliche Unterschiede im Bereich der CO-Abgaswerte. Während die SNB 20 Pellets problemlos mit der vorhandenen Kesseleinstellung die Grenzwerte erreichten, sind bei den SNB 19 Pellets Nachbesserungen erforderlich. Mit einer angepassten Kesseleinstellung sind aber auch hier in Wiederholungsversuchen zufriedenstellende Emissionswerte zu erwarten.

 
 

Neue Biomassemischpellets hergestellt

 
 
 

Die erste von zwei neuen Biomassemischungen wurde erfolgreich pelletiert. Die neuen Biomassemischpellets tragen die Bezeichnung SNB 19. Diese enthalten neben Erlenholz auch Gerstenstroh, Sonnenblumenschalen und Additive zur Verbesserung der Verbrennungseigenschaften.

Die Pelletierung erfolgte an der eigenen Pelletieranlage des Lehrstuhls Kraftwerkstechnik. Nach kurzer Optimierung der Prozessparameter war es möglich die Rohstoffmischung durchweg in augenscheinlich gleichbleibender Produktqualität zu pelletieren.

Erste kurze Test der mechanischen Festigkeit zeigen, dass die normativen Anforderungen sicher erfüllt werden. Dies lässt auf weitere positive Ergebnisse aus den kommenden Analysen zur Brennstoffeignung für Kleinfeuerungsanlagen hoffen.

 
 

Aktualisierte Übersicht über die Firmen aus dem Bereich Biofestbrennstoffe aus dem Grenzgebiet Brandenburg - Lubuskie

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In der Anlage finden Sie eine aktualisierte Übersicht über die Pelletlieferanten, Pelletkesselhersteller, Hackschnitzellieferanten, Biomasselieferanten, Biomasseanlagenhersteller, Planungsbüro für Bioenergieanlagen aus der Region Brandenburg - Lubuskie sowie wichtige Adressen, Informationen zu den organisierten Messen und Konferenzen.

 
 
 
 
 

Analyse der ausgewählten Rohstoffe

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Das Projekt „Wärme aus einheimischer Biomasse“ präsentiert sich nun auch mit einem eigenen Flyer. Neben den Forschungsschwerpunkten und allgemeinen Informationen zum Projekt sind im Flyer bereits die ersten Ergebnisse der Rohstoffanalysen veröffentlicht.

Damit sollen gleichzeitig die Unterschiede in der Zusammensetzung und insbesondere die unterschiedlichen Aschegehalte regionaler Rohstoffe aufgezeigt werden. Aufgeführt sind landwirtschaftliche Rohstoffe, Gehölze und Energiepflanzen. So verdeutlichen sich die Chancen und Herausforderungen des Projektes auf dem Weg vom regionalen Rohstoff hin zum standardisierten Biomassemischpellet für die Verwendung in Kleinfeuerungen.

Die digitale Version des Flyers können Sie in nachstehendem Link herunterladen.

 
 
 

Vorbereitung von Rohstoffen für neue Mischpellets

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Aktuell laufen die Vorbereitungen zur Herstellung von zwei neuen Biomischpellets. Die ersten Rohstoffe wurden bereits geliefert und werden nun weiter aufbereitet.

Einer der Rohstoffe ist Erlenholz, welches gehäckselt wurde und nun in einem Bandtrockner auf einen lagerfähigen Wassergehalt getrocknet wird.

In der nächsten Zeit wird mit der Lieferung der noch fehlenden Rohstoffe gerechnet, sodass im September mit der Pelletierung begonnen werden kann.

 
 
 
 

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PLBB Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des operationellen Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen (Wojewodschaft Lubuskie) – Brandenburg 2007–2013 gefördert. EU